Ich möchte ein Pixel sein

By nonno, Juni 29

Pixelschriften können einiges bieten.
Durch die Strenge wirken sie rational,
auch klinisch, unterkühlt.
Aber auch klar und schnörkellos. Im Flash sehr beliebt, weil Pixelschnitte kein Anti-Aliasing brauchen.
Sie begrenzen und beschränken auch bei der Gestaltung.
Was gut und schlecht sein kann.

zB: Um ein „E“ zu basteln brauche ich mindestens 5 Pixel Höhe.
Um ein „M“ oder „W“ zu basteln brauche ich 5 Pixel Breite.
Für Akzente +1 in der Höhe, oder für «„»Anführungszeichen
+1 unter der Grundlinie. So wie „g“ +2 unter der Grundlinie.
Und dabei ist kaum Design möglich.
Weshalb Pixelschriften alle ähnlich ausschauen.
Für Kursiv-Schnitte bräuchte man mehr Pixel,
oder auch für Serifen.
Die scheinen fast unmöglich.

Wenn man die Regeln etwas umgeht oder verschiebt,
kann man einen eigenen Reiz vermitteln.
Die Strenge wird prickelnd,
und Erstarrtes lebendig.
Besonders lustig bei Glyphen.
Nett auch bei Outline-Experimenten.
Das war meine monatelange Herausforderung 2011.

Die Schriftdaten stelle ich demnächst zur Verfügung.
Alle 4 fonts sind noch in der Testphase.

Ich stelle ein 4 Minuten mp3 auf myspace
Heisst “Pixel”. Sehr popig. Textlich von „Eisbär – Grauzone“ inspiriert.

„ Ich möchte ein Pixel sein.
Auf deinen Bildschirm.
Ich könnte Feuer darstell’n.
Und mir wäre warm.

uvm…“

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